Im Autohausalltag laufen viele Informationen parallel: Fahrzeugdaten aus dem Dealer Management System (DMS), Preisfreigaben aus dem Verkauf, Statusmeldungen aus Aufbereitung oder Disposition. Visi One will diese Abläufe künftig in einer zentralen Plattform zusammenführen. Mit "autotwin" stellt der Anbieter für Preisauszeichnung und Prozesssoftware eine neue Lösung vor, die Autohäusern mehr Transparenz im Tagesgeschäft ermöglichen soll.
Die Plattform richtet sich vor allem an Geschäftsführung, Verkaufsleitung und Prozessverantwortliche. Ziel ist es, Preisänderungen, Fahrzeugstatus und Arbeitsstände an einem Ort sichtbar zu machen – auch über mehrere Standorte hinweg.
Über Schnittstellen zu gängigen DMS werden Fahrzeugdaten automatisch übernommen, wie der Anbieter mitteilte. Preisfreigaben und Statusänderungen werden in Echtzeit angezeigt. Damit sollen manuelle Abstimmungen reduziert und Doppelpflege vermieden werden.
Standzeiten im Fokus: Wo hakt der Prozess?
Ein zentrales Element von autotwin ist den Angaben zufolge das integrierte Standzeit-Management. Es zeigt, wie lange Fahrzeuge bereits im Bestand stehen und an welcher Stelle Prozesse ins Stocken geraten – etwa bei der Aufbereitung, der Preisfreigabe oder der Vermarktung.
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So können Verantwortliche schneller erkennen, wo Fahrzeuge "hängen bleiben" und gezielt nachsteuern. Ziel ist es, unnötige Standzeiten zu vermeiden und die Umlaufgeschwindigkeit der Fahrzeuge zu erhöhen.
Einstieg ohne große Hürden
Für Autohäuser bietet Visi One ein kostenfreies Basismodul an. Damit können Betriebe zunächst mit dem digitalen Standzeitmanagement starten – unabhängig davon, ob bereits digitale Preisschilder im Einsatz sind. Weitere Funktionen lassen sich modular ergänzen.
Entwicklung aus dem Autohaus-Alltag
Nach Angaben von Visi One floss bei der Entwicklung vor allem praktisches Feedback aus dem Handel ein. "Autotwin soll keine zusätzliche Komplexität schaffen, sondern helfen, Prozesse sichtbar zu machen und Entscheidungen auf einer soliden Datenbasis zu treffen", sagte Geschäftsführer Reike Treder. Im Mittelpunkt stehe der Anspruch, den Arbeitsalltag im Autohaus einfacher und transparenter zu gestalten.
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