Mercedes-Benz ruft weltweit 17.412 Fahrzeuge der E‑Klasse und CLE‑Klasse zurück. Eine fehlerhafte MBUX‑Software kann Assistenzsysteme wie den Querverkehrs-Assistent dauerhaft deaktivieren. Das Update erfolgt Over the Air oder in der Werkstatt. Das KBA überwacht den Rückruf.
Insgesamt sind weltweit 17.412 Fahrzeuge betroffen, davon 3.696 in Deutschland. Die betroffenen Einheiten stammen aus dem Produktionszeitraum November 2021 bis Januar 2024. Der Hersteller macht keine Angaben zu weiteren Eingrenzungen der VIN‑Bereiche. Betroffen sind sowohl die E‑Klasse der Baureihe 214 als auch CLE Coupé und Cabriolet der Baureihe 236.
Eckdaten zum Rückruf
Maßnahme
Die technische Abhilfe erfolgt über ein Update der MBUX‑Software. Im Anschluss müssen die Einstellungen des Parksteuergeräts zurückgesetzt werden. Die Arbeiten können in der Regel over‑the‑air durchgeführt werden, sodass ein Werkstattbesuch oft entfällt. Sollte das OTA‑Update nicht verfügbar sein, übernehmen Vertragswerkstätten die Aktualisierung.
Das Kraftfahrt‑Bundesamt führt die Maßnahme unter der Nummer "14299R" und stuft den Rückruf als sicherheitsrelevant ein. Mercedes-Benz nutzt intern die Codes "5496233" und "5496238". Laut KBA sind keine Schadens- oder Unfallmeldungen im Zusammenhang mit dem Fehler bekannt.
Weitere Rückrufe:
Mercedes CLE Cabrio (2024)
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