Die freien Autohändler haben die Vertrags-Autohäuser als wichtigsten Verkaufskanal für Gebrauchtwagen abgelöst. Erstmals lag der Marktanteil der freien Betriebe im vergangenen Jahr mit 38 Prozent über dem der Vertragshändler (36 Prozent), wie aus dem DAT-Report 2026 hervorgeht.

Verschiebung nach Pandemie setzt sich fort

Die Marktexperten führen die Entwicklung zum einen auf die wachsende Professionalisierung vor allem der großen freien Handelsgruppen zurück. Gleichzeitig leiden die Vertragshändler daran, dass sich vor allem in der Mangellage nach der Pandemie fast ausschließlich hochpreisige Modelle im Angebot hatten. Die weniger zahlungsbereite Kundschaft ist dadurch teilweise zu freien Betrieben abgewandert.


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Zuletzt stabilisiert hat sich der Privatmarkt. Im vergangenen Jahr wurden dort 26 Prozent der Gebrauchtwagen gehandelt (plus 2 Prozentpunkte). Insgesamt hat sich die Gebrauchtwagen-Landschaft in den letzten zehn Jahren stark verändert: 2015 lagen Vertragshandel und Privatmarkt mit jeweils rund 40 Prozent fast gleichauf, der freie Handel spielt mit 20 Prozent nur eine Nebenrolle.

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