Der Pkw-Bestand in Deutschland ist im vergangenen Jahr leicht gewachsen. Ein kräftiges Plus hingegen gab es bei Lkw und Bussen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Dienstag in Flensburg mitteilte. Demnach wuchs die gesamte Kfz-Flotte um 0,4 Prozent auf 61,34 Millionen Fahrzeuge.

Die Zahl der Pkw legte um lediglich 0,3 Prozent auf 49,49 Millionen Fahrzeuge zu; das war der niedrigste Zuwachs in den vergangenen zehn Jahren. Insgesamt hat der Pkw-Bestand seit 2016 um 9,8 Prozent oder gut 4,4 Millionen Autos zugelegt. Das durchschnittliche Fahrzeugalter stieg um 2,4 Prozent auf 10,9 Jahre.

Mehr als jeder fünfte Pkw auf deutschen Straßen stammt zum Stichtag 1. Januar 2026 von der Marke VW, insgesamt sind rund 10,3 Millionen Autos der Wolfsburger zugelassen. Nummer zwei ist Mercedes-Benz mit 4,7 Millionen vor Opel mit 3,8 Millionen. Es folgen BMW (3,5 Millionen), Audi (3,3) und Ford (3,2).

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Stärkste Importmarke ist Skoda mit knapp 2,9 Millionen Fahrzeugen und einem Anteil von 5,8 Prozent. Auf den weiteren Plätzen: Seat, Hyundai, Renault und Toyota.

Verbrenner werden weniger

Knapp 60 Prozent der Pkw im Bestand sind Benziner, Dieselmotoren sind bei 27 Prozent an Bord. In beiden Fällen gab es einen Rückgang der Gesamtzahlen im niedrigen einstelligen Bereich, während E-Autos um 23 Prozent zulegten. Rund zwei Millionen Fahrzeuge entsprechen einem Anteil von 4,1 Prozent am Gesamtbestand (wir berichteten).

Während der Pkw-Bestand nach Jahren starken Wachstums nur noch leicht zulegte, gab es starke Zuwächse bei der Nutzfahrzeugflotte. Der Lkw-Bestand legte um 1,8 Prozent auf 3,9 Millionen Fahrzeuge zu, die Zahl der Busse stieg um 2,3 Prozent auf 87.529 Fahrzeuge. Bei den Motorrädern hingegen gab es lediglich ein leichtes Plus um 0,2 Prozent auf 5,1 Millionen Einheiten.

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