Der Carsharing‑Anbieter Miles setzt seinen Expansionskurs fort und nimmt bundesweit 2.500 neue Opel‑Modelle in sein Angebot auf. Die Fahrzeuge – Opel Corsa und Opel Astra Sportstourer, jeweils in neuer Hybridmotorisierung – werden schrittweise in mehreren deutschen Städten eingeflottet. Die Zusammenarbeit mit dem Stellantis‑Konzern gilt als zentraler Bestandteil der Miles‑Strategie, um die Verfügbarkeit in bestehenden Geschäftsgebieten zu erhöhen. 

Mit dem Schritt reagiert das Unternehmen nach eigenen Angaben auf die anhaltend hohe Nachfrage nach flexibler Mobilität. 2025 nutzten bereits über eine Million Menschen das Angebot. Der Ausbau konzentriert sich vor allem auf Ballungsräume wie Berlin, Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg, Köln, München und Stuttgart, wo Miles die Flottendichte gezielt steigern will.

"Unsere Kundschaft erwartet Verlässlichkeit und Verfügbarkeit, wo immer sie Mobilität in ihrem Alltag benötigen. Mit den 2.500 zusätzlichen Fahrzeugen erhöhen wir gezielt die Flottendichte in unseren Bestandsstädten", sagte Joachim Verheugen, Vice President Vehicle Procurement bei Miles. Man wolle sicherstellen, dass das Angebot im Alltag "vom kurzen Stadtweg bis zur längeren Pendelstrecke" zuverlässig nutzbar bleibe. 

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Auch Opel sieht in der Partnerschaft ein Signal für moderne urbane Mobilität. "Die Erweiterung der Miles‑Flotte mit 2.500 zusätzlichen Opel‑Fahrzeugen zeigt, wie wir Mobilität konsequent Richtung Kundenerlebnis denken", erklärte Deutschlandchef Patrick Dinger. Carsharing sei ein wichtiger Bestandteil der Mobilität der Zukunft und trage dazu bei, Städten "mehr Freiheit, Effizienz und Lebensqualität zurückzugeben". 

Den verkehrlichen Effekt unterstreicht Miles mit Verweis auf eine Studie des Instituts Schreier: Ein Free‑Floating‑Carsharing‑Auto kann demnach bis zu 23 private Pkw ersetzen – ein Wert, der vor allem in dicht besiedelten Innenstädten relevant ist.

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