Mit einem dichten Programm und klarer inhaltlicher Agenda ist die exklusive Delegationsreise AUTOHAUS goes China 2026 am Wochenende gestartet. Auftaktstation war Peking, wo die Reisegruppe nicht nur erste zentrale Einblicke in den chinesischen Automobilhandel gewann, sondern auch die Auto China | Beijing Auto Show 2026 besuchte – die weltweit wichtigste Automesse und das Schaufenster eines Marktes, der längst den globalen Takt vorgibt.
Zum Start informierten sich die Teilnehmenden beim Besuch der Beijing Better Life Group über die aktuelle Lage des chinesischen Automobilhandels. Der Handelskonzern mit Fokus auf Premium- und Luxusmarken gewährte einen differenzierten Blick auf Margendruck, verschärften Wettbewerb und den tiefgreifenden Strukturwandel im Markt. Deutlich wurde: Geschäftsmodelle verändern sich rasant, klassische Händlerrollen geraten unter Druck, gleichzeitig entstehen neue Chancen entlang von Service, Daten und Kundenerlebnis.
Am zweiten Tag stand der gemeinsame Rundgang über die Beijing Auto Show 2026 auf dem Programm. Begleitet von VDIK-Präsidentin Imelda Labbé erhielt die AUTOHAUS-Gruppe einen kompakten Überblick über aktuelle Produktstrategien, Technologiepfade und Entwicklungstempi der internationalen und chinesischen Hersteller. Die Messe zeigte eindrucksvoll, wie stark sich Innovationszyklen, Softwarekompetenz und Elektrifizierungsstrategien inzwischen an chinesischen Standards orientieren.
AUTOHAUS goes China 2026 (Teil 1)
Ein besonderer Schwerpunkt des Messebesuchs lag auf dem gemeinsamen Termin bei Geely. Am Stand der chinesischen Industriegruppe wurde die Reisegruppe geschlossen empfangen. In Gesprächen mit Alex Nan, Vice President der Geely Auto Group, Aiden He, Europa Chef von Geely, sowie Deutschland-Chef Zack Zhang informierten sich die Teilnehmer aus erster Hand über die Produkt-, Technologie- und Marktstrategie des Konzerns – mit besonderem Blick auf Europa und Deutschland.
Der Auftritt von Geely unterstrich dabei die Ambitionen chinesischer Hersteller, nicht nur technologisch, sondern auch strategisch und marktnah in Europa präsent zu sein. Themen wie Software-Architekturen, Skaleneffekte, Plattformstrategien und Geschwindigkeit in der Produktentwicklung spielten eine zentrale Rolle im Austausch mit der Delegation.
Der Auftakt von AUTOHAUS goes China 2026 machte damit deutlich: China ist längst mehr als Produktionsstandort oder Absatzmarkt. Für Handel und Hersteller weltweit ist der chinesische Markt zum zentralen Lern- und Referenzraum geworden – mit unmittelbaren Konsequenzen auch für den deutschen Automobilhandel.
AUTOHAUS auf der Auto China 2026
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