Die Betzemeier Automotive Software und Hellomateo haben eine Partnerschaft zur KI-gestützten Kundenkommunikation vereinbart. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird der Messaging-Hub von Hellomateo in die Systemlandschaft von Betzemeier integriert. Ziel ist, digitale Kanäle stärker in bestehende DMS- und CRM-Prozesse einzubinden – und damit den Wechsel zwischen Anwendungen sowie das manuelle Übertragen von Kundendaten zu reduzieren.
Hintergrund der Integration ist die wachsende Nutzung von Messenger-Kanälen wie WhatsApp in Beratung, Terminabstimmung und Servicekommunikation. Im Gegenzug verlieren E-Mail und Telefon in bestimmten Routineabläufen an Tempo und Effizienz – nicht zwingend wegen der Kanäle selbst, sondern weil sie häufig nicht durchgängig in Prozessketten eingebettet sind. Die Partner zielen deshalb auf eine Steuerung der Kommunikation direkt aus den bestehenden Anwendungen heraus.
"Viele Prozesse im Autohaus sind noch auf mehrere Systeme verteilt. Mit der Integration von Hellomateo verbinden wir Kommunikation und Kernprozesse enger miteinander", sagte Maximilian Betzemeier, Betzemeier Automotive Software Group, laut einer Mitteilung. Die Kooperation sei ein Schritt, um das eigene Portfolio im Bereich digitaler und KI-unterstützter Kommunikation auszubauen.
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Auch bei Hellomateo wird die Bedeutung einer praxisnahen Einbindung betont. "Betzemeier verfügt über ein tiefes Verständnis der Abläufe im Automobilhandel. Gemeinsam können wir die Kommunikation zwischen Betrieb und Endkunde effizienter gestalten", erklärte CEO Christian Strauch.
Bündelung statt Insellösungen
Hellomateo bietet eine Plattform, die Kanäle wie WhatsApp, E‑Mail, Telefonie und Brief in einem zentralen System zusammenführt. Nach Angaben des Unternehmens unterstützt die Lösung die Automatisierung wiederkehrender Kommunikationsprozesse und ermöglicht eine strukturierte Zusammenarbeit im Team – inklusive DSGVO-konformer Organisation.
Betzemeier wiederum entwickelt Softwarelösungen für den Automobilhandel und betreut nach eigenen Angaben mehr als 4.000 Autohäuser. Zum Portfolio zählen Systeme für Dealer-Management, Werkstattplanung, Fahrzeugverwaltung und digitale Vertriebsprozesse. Durch die Integration soll die Kommunikation näher an diese Kernsysteme rücken – dort, wo im Alltag Entscheidungen fallen und Vorgänge dokumentiert werden.
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