Ford hat eine Rückrufaktion für mehrere Pkw- und Nutzfahrzeugmodelle gestartet. Betroffen sind die Modelle Kuga, Transit, Transit Custom, Transit Courier sowie Mustang Mach-E aus dem Produktionszeitraum zwischen Juni 2025 und Mai 2026. Hintergrund ist eine mögliche Fehlfunktion des Fahrerassistenz-Steuergeräts, die dazu führen kann, dass sich das Fernlicht unbeabsichtigt ein- oder ausschaltet.

Weltweit sind von der Maßnahme 63.110 Fahrzeuge betroffen, darunter 4.155 in Deutschland. Dem KBA wurden bislang keine Sach- oder Personenschäden im Zusammenhang mit dem beschriebenen Mangel gemeldet.

Eckdaten zum Rückruf

Maßnahmen

Als Abhilfemaßnahme aktualisieren die Ford-Vertragswerkstätten die Software des Frontkamera-Moduls (IPMA). Durch das Software-Update soll die korrekte Funktion der Fernlichtsteuerung wiederhergestellt werden.  Angaben zu möglichen Eingrenzungen der betroffenen Fahrzeuge innerhalb des Produktionszeitraums hat der Hersteller nicht veröffentlicht.

Zur Dauer des Werkstattaufenthalts liegen derzeit keine offiziellen Angaben vor. Da lediglich ein Software-Update durchgeführt wird, ist jedoch von einem vergleichsweise kurzen Werkstatttermin auszugehen. Fahrzeughalter können sich unter Angabe des Rückrufcodes 26C23 an Ford oder eine Vertragswerkstatt wenden.

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