Die Zahl der Rückrufaktionen ist 2025 gestiegen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zählte 676 Aktionen, nach 626 im Jahr 2024. Der Durchschnitt der Jahre 2021 bis 2025 liegt bei rund 596 Aktionen.
Die steigende Zahl der Aktionen bedeutet allerdings nicht automatisch, dass auch mehr Autos in die Werkstätten mussten. Insgesamt waren 2025 rund 1,78 Millionen Fahrzeuge betroffen, 37 Prozent weniger als im Vorjahr. 2024 hatte ihre Zahl noch bei etwa 2,84 Millionen gelegen.
Auch die Zahl der eingeleiteten Außerbetriebsetzungen sank deutlich: von rund 155.000 auf 74.000 und damit um 52 Prozent. Zu einer solchen Stilllegung kommt es, wenn Halter trotz mehrfacher Aufforderung nicht an einer vorgeschriebenen Aktion teilnehmen.
Einer der größten und langwierigsten Rückrufkomplexe betrifft Airbags des mittlerweile aufgelösten japanischen Zulieferers Takata. Seit 2014 wurden in Deutschland mehr als 5,8 Millionen Pkw und Lkw wegen potenziell berstender Gasgeneratoren zurückgerufen, im vergangenen Jahr waren es rund 380.000 Einheiten.
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