Seit dem 19. Mai haben rund 103.500 Menschen einen Antrag auf Förderung eines Elektroautos gestellt. Die aktuelle Zahl mit Stand vom 5. August nannte das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) auf Anfrage. Zuvor hatte das "Handelsblatt" berichtet. Mehr als 90 Prozent der Anträge beziehen sich den Angaben zufolge auf reine Elektroautos. Die übrigen Anträge entfallen auf Hybridfahrzeuge oder Modelle mit sogenannten Reichweitenverlängerern. Rund die Hälfte der Antragsteller gab ein zu versteuerndes Einkommen von bis zu 45.000 Euro an. Knapp ein weiteres Viertel verfügte über ein Einkommen zwischen 45.000 und 60.000 Euro. Damit stammen etwa drei Viertel aller Anträge von Haushalten mit einem zu versteuernden Einkommen von bis zu 60.000 Euro.
Förderung von bis zu 6.000 Euro
Die Förderung kann von Haushalten mit einem Einkommen von bis zu 80.000 Euro beantragt werden. Bei Familien mit zwei oder mehr Kindern steigt die Einkommensgrenze auf bis zu 90.000 Euro. Der Zuschuss beträgt bis zu 6.000 Euro. Voraussetzung ist, dass das Fahrzeug seit dem 1. Januar dieses Jahres zugelassen wurde. Für das Förderprogramm stehen bis zum Jahr 2029 insgesamt drei Milliarden Euro zur Verfügung. Nach Angaben der Bundesregierung soll das Budget für die Förderung von rund 800.000 Fahrzeugen ausreichen.
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