Die für den Europavertrieb des Dodge Charger verantwortliche Firma KWA hat nun offiziell den Bestellstart des Muscle-Cars für Deutschland sowie den Startpreis von 66.000 Euro genannt. Erste Auslieferungen sollen hierzulande im September erfolgen.

Obwohl der neue Charger modern daherkommt, prägen ihn klassische Designelemente der Baureihe. Charakteristisch sind etwa die lange Motorhaube und die coupéhafte Dachlinie. Angeboten wird der Charger sowohl als zweitüriges Coupé wie auch als viertürige Limousine. Zudem haben die Kunden die Wahl zwischen Verbrennungsmotor oder Elektroversion.

Beim Verbrenner sorgt ein drei Liter großer Reihensechszylinder mit Biturbo-Aufladung für Vortrieb. Je nach Ausführung leistet dieser 308 kW / 420 PS oder 404 kW / 550 PS. Die schwächere R/T-Version schafft den Sprint auf 100 km/h in 4,7 Sekunden, die Scat-Pack-Variante ist sieben Zehntelsekunden schneller.


Dodge Charger Daytona (2024)


Alternativ ist der Charger als vollelektrischer Daytona mit 400 kW / 536 PS oder in der Scat-Pack-Ausführung mit 470 kW / 630 PS erhältlich. Dank Powershot-Funktion lassen sich bei der Topversion per Knopfdruck kurzweilig sogar 40 zusätzliche PS abrufen. Damit gelingt dem 5,25 Meter langen, allradgetriebenen 2,7-Tonner der Sprint auf 100 km/h in rund 3,4 Sekunden, der schwächeren Daytona-Version sind es 4,3 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 216 km/h.

Die Elektrovariante fährt mit 100,5 kWh großer Batterie. 94 kWh davon sind nutzbare Kapazität. Die EPA-Reichweite wird mit 418 Kilometer angegeben. Nach WLTP dürften es 450 bis 500 Kilometer sein. Unter optimalen Bedingungen kann die Batterie an einer DC-Schnellladestation mit bis zu 350 kW Leistung den 20-80-Ladesprint in rund 27 Minuten abhaken. Eigentlich hätte die Elektroversion den Namen "Supercharger" verdient.

Der Charger feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Jubiläum. Das Original von 1966 gehört zu den bekanntesten US-Muscle-Cars und wurde unter anderem durch die legendäre Verfolgungsjagd im Film "Bullitt" (1968) international bekannt.

Die Elektrovariante des Dodge Charger fährt mit 100,5 kWh großer Batterie. Davon sind 94 kWh nutzbar. © Foto: Stellantis/Dodge
Mehr zum Thema entdecken Autohersteller Charger kommt nach Europa: Who let the Dodge out? Stellantis! Autohersteller Mercedes startet elektrische C-Klasse: Großer Akku, hohe Leistung Autohersteller Elektroautos: Oft kaum noch teurer als Verbrenner

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt beim ursprünglichen Autor. Die erneute Veröffentlichung dieses Artikels dient ausschließlich der Informationsverbreitung und stellt keine Anlageberatung dar. Bei Verstößen kontaktieren Sie uns bitte umgehend. Wir werden bei Bedarf Korrekturen oder Löschungen vornehmen. Vielen Dank.