Zukunftsorientierte unabhängige Karosseriewerkstätten sowie Betreiber von Ketten machen sich diesen Wandel zunutze und schalten von herkömmlichen Arbeitsweisen auf vereinheitlichte Prozesse um. In einem Markt, der von schwankenden Fahrzeugzahlen und steigenden Fixkosten gekennzeichnet ist, hängt der Erfolg zunehmend davon ab, wie wirksam eine Karosseriewerkstatt tägliche Arbeitsabläufe und vorhandene Ressourcen standardisieren und optimieren kann.
Für moderne Reparaturwerkstätten sind absolut einheitliche Abläufe im Betrieb ausschlaggebend. Wer den Mischraum von einer arbeitsintensiven Variablen zu einer hochautomatisierten, reibungslos funktionierenden digitalen Zentrale umgestalten kann, kann seine Gewinnmargen sichern, Materialverluste reduzieren und den täglichen Durchsatz steigern.
Kapazitätsschutz in der Werkstatt
In einer modernen Lackierwerkstatt sind es nicht die Materialkosten, die den Betrieb einschränken, sondern die Zeit, die die Techniker zur Verfügung haben. Die manuelle Farbtonfindung und das konventionelle Abfüllen sind äußerst arbeitsintensiv, kosten wertvolle Zeit und sind von Natur aus anfällig für menschliche Fehler – Faktoren, die unweigerlich zu kostspieligen Nacharbeiten, beeinträchtigten Durchlaufzeiten und Engpässen in der Spritzkabine führen.
Die vollständige Automatisierung des Mischprozesses bietet eine Lösung. Der Einsatz fortschrittlicher Hardware wie Axalta Irus Mix – der schnellsten vollautomatischen, autonomen Mischmaschine auf dem Reparaturlackmarkt – bedeutet einen grundlegenden Fortschritt für die Kapazitäten von Karosseriewerkstätten. Dank Automatisierung der präzisen Dosierung von Farben können Lackierer im Vergleich zu manuellen Arbeitsabläufen mehr als 60 Prozent an Arbeitszeit sparen.
Da die automatisierte Benutzeroberfläche äußert intuitiv zu bedienen ist, entfallen die üblichen Probleme bei der Farbmischung. Das bedeutet mehr Zeit in der Spritzkabine und Lackierer, die sich auf den Durchsatz konzentrieren können. So steigt das tägliche Fahrzeugvolumen ohne zusätzlichen Personalbedarf.
Kein Materialverlust
Um einen hohen, reibungslosen Durchsatz zu gewährleisten, ersetzen moderne Lackierbetriebe die subjektive, manuelle Farbtonfindung mit standardisierten digitalen Arbeitsabläufe. Der Verzicht auf physische Farbmuster und zeitraubende Spritzkarten schützt die Margen der Betriebe, indem Fehler im Mischraum ausgemerzt werden noch bevor der Lack überhaupt in die Spritzpistole gelangt.
Die standardisierte digitale Architektur von Axalta basiert auf einem strukturierten, dreistufigen Ansatz:
- Scannen: Einsatz fortschrittlicher Spektralphotometer wie dem branchenführenden Axalta Irus Scan, das genaue Farbmesswerte direkt am Fahrzeug erfasst. Durch die Verwendung eines patentierten inversen Winkels ermittelt das Gerät selbst komplexe Farbeffekte und Farbverschiebungen präzise, während die integrierte Glanzmessung und eine RGB-Kamera exakte Daten liefern, ohne physische Spritzversuche zu erfordern.
- Finden: Daten werden automatisch an das Cloud-Abrufsystem übertragen, wo firmeneigene Algorithmen aus einer Datenbank von mehr als zwei Millionen Formeln die beste Übereinstimmung ermitteln.
- Mischen: Die endgültige Mischformel wird mithilfe automatisierter Hardware wie Axalta Irus Mix dosiert und gemischt, um auf Anhieb absolute Genauigkeit zu gewährleisten. Dabei werden hochpräzise Dosierdeckeln verwendet, die den Produktverlust minimieren.
- Durch die Einbindung von Scannen, Abgleich und Mischen in einen durchgängigen Prozess können Karosseriewerkstätten die Durchlaufzeiten erheblich verkürzen und beim ersten Mal eine exakte Farbtonübereinstimmung gewährleisten, unabhängig vom Erfahrungsstand des Lackierers.
Betriebliche Transparenz
In der Vergangenheit wurden digitale Hilfsmittel isoliert voneinander verwendet. Das hatte fragmentierte Arbeitsabläufe zur Folge, besonders wenn Produkte verschiedener Marken zum Einsatz kamen. Der nächste Schritte für effizientere Arbeitsabläufe sind markenübergreifende, horizontale digitale Plattformen, die Hardware, Daten und Verwaltung über eine einzige Benutzeroberfläche miteinander verbinden. Unabhängig davon, ob eine Werkstatt Premium-Produktlinien wie Cromax Pro, Spies Hecker Hi-TEC oder Standox Standoblue einsetzt, bleiben die zugrunde liegenden betrieblichen Anforderungen dieselben: Jeder Manager wünscht sich schnelle Farbtonfindung, eine präzise Bestandsverfolgung und klare Geschäftskennzahlen.
Hier kommt die Backend-Cloud-Architektur ins Spiel. Eine integrierte digitale Plattform wie Axalta Nimbus bildet die stille Basis. Anstatt eine aufwändige Software-Umstellung zu erfordern, ist die Plattform komplett modular aufgebaut, sodass Karosseriewerkstätten die Kernfunktionen sofort nutzen und für Echtzeit-Bestandsverwaltung und benutzerdefinierte KPI-Dashboards skalieren können, um mit Geschäftswachstum und -komplexität Schritt zu halten.
Diese zentralisierte Vernetzung sorgt laut Axalta für "beispiellose betriebliche Transparenz". Anstatt auf die Finanzberichte am Monatsende zu warten, könne die Betriebsleitung den Materialverbrauch an mehreren Standorten live verfolgen und sofort erkennen, ob ein bestimmter Techniker zu viel Material verwendet oder eine gezielte Schulungsunterstützung benötigt. Durch die leichte, aber enge digitale Vernetzung können Betreiber so Leistungsschwächen in Echtzeit korrigieren, bevor sie sich auf die Rentabilität auswirken.
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