Deutschlands Autowerkstätten werden aus Sicht ihrer Kunden digitaler. Nur noch 21 Prozent der Fahrzeughalter halten ihren Betrieb für nicht ausreichend auf die Kommunikation über Internet, E-Mail oder WhatsApp vorbereitet, wie sich aus einer Umfrage der Prüforganisation Dekra ergibt. Vor zwei Jahren waren es noch 32 Prozent.

Trotz der Fortschritte bleiben die klassisch-analogen Kommunikationswege dominant. Für die erste Kontaktaufnahme, etwa bei einem Reparaturauftrag, bevorzugen 61 Prozent der Befragten ein persönliches Gespräch oder einen Anruf. Schon einmal digital mit ihrer Werkstatt Kontakt aufgenommen haben aktuell 42 Prozent der Befragten.

Deutlich größer als das Angebot ist vielfach der Wunsch nach digitalen Dienstleistungen. Zwei Drittel der Autobesitzer würden beispielsweise gerne Werkstatttermine über eine Webseite vereinbaren, praktisch steht diese Möglichkeit aber nur einem Drittel zur Verfügung. Eine Terminvereinbarung per WhatsApp oder anderen Apps hätten gerne 53 Prozent, 21 Prozent können sie bereits nutzen. Informationen über den aktuellen Stand von Service- oder Reparaturarbeiten wünschen sich 65 Prozent, angeboten wird der Dienst nach Angaben der Befragten nur von 27 Prozent der Betriebe.

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