Die einst florierende deutsche Autoindustrie steckt in der Krise - eine Mehrheit der Bundesbürger ist deshalb laut einer Umfrage dafür, der Branche in besonderem Maße unter die Arme zu greifen. 62 Prozent der Befragten sprachen sich im aktuellen ARD-"Deutschlandtrend" dafür aus, dass der Staat die heimische Autoindustrie in der aktuellen Krise besonders unterstützen müsse, um Arbeitsplätze und die Produktion im Land zu sichern. 32 Prozent waren dagegen. Auch für andere Maßnahmen zum Schutz der Autoindustrie in Europa, wie etwa Zölle auf Autoimporte aus China, fand die Befragung eine mehrheitliche Unterstützung.
Das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap hat für den ARD-"Deutschlandtrend" 1.319 Wahlberechtigte befragt. 81 Prozent der Befragten betrachten die Autoindustrie als sehr wichtig oder wichtig für die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands, 17 Prozent sehen das anders.
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Eine breite Mehrheit (73 Prozent) findet, dass die deutschen Autobauer die Entwicklung von E-Autos und weiteren Alternativen zum Verbrenner verschlafen haben, nur 19 Prozent stimmten dieser Aussage nicht zu. Uneins sind sich die Befragten bei der Frage, ob Deutschland es beim Umstieg auf E-Autos übertreibe und sich auch künftig auf seine Stärke beim Verbrenner konzentrieren sollte: Jeweils 47 Prozent stimmten dieser Aussage zu beziehungsweise nicht zu.
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