Erika Rasch wird neue Personalchefin bei Volkswagen. Rasch sei zum 1. Oktober 2026 in den Konzernvorstand berufen worden, teilte das Unternehmen mit. Die Managerin wechselt demnach vom Autozulieferer Robert Bosch, wo sie zuletzt für das Personalwesen zuständig war.
"Wir freuen uns sehr, mit Erika Rasch eine Persönlichkeit für den Konzernvorstand zu gewinnen, die über sehr umfassende Erfahrung und große Expertise im HR-Bereich eines international agierenden Unternehmens im Automobilsektor verfügt", sagte Hans Dieter Pötsch, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Volkswagen AG, sagt dazu: "Gleichzeitig bringt sie neue Sichtweisen und Ideen mit, die für den Volkswagen Konzern gerade auch in der aktuellen Transformationsphase sehr wichtig sein werden. Darüber hinaus verfügt sie über umfassende Erfahrungen in der betrieblichen Mitbestimmung."
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Der Posten des Personalvorstands bei Volkswagen ist seit dem Ausscheiden von Gunnar Kilian im Juli 2025 unbesetzt. Damals hatte sich der Konzern überraschend mit sofortiger Wirkung von Kilian getrennt, der während seiner Amtszeit maßgeblich den Abbau von zehntausenden Arbeitsplätzen verantwortete.
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VW: Das kommt auf Erika Rasch zu
In ihrer neuen Rolle kommt auf Rasch direkt eine ähnliche Aufgabe zu. Denn am Donnerstagabend kündigte VW nach einer Einigung im Aufsichtsrat an, in den kommenden Jahren unter anderem weitere 50.000 Stellen streichen zu wollen. Diese Anpassung der weltweiten Personalkapazitäten sei notwendig, um die Ziele des Transformationsprogramms zu erreichen, hieß es.
Erika Rasch verantwortete in ihrer zurückliegenden Position den weltweiten HR-Bereich der Robert Bosch Gruppe. Dies beinhaltete auch die Entwicklung der HR-Strategie 2030 entlang relevanter Themenfelder wie Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Talente aber auch das Thema Mitbestimmung. Ihre berufliche Laufbahn bei Bosch begann sie 1997 im Controlling und danach im Einkauf bevor sie in den Personalbereich wechselte.
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