Für die staatliche E-Auto-Förderung sind bis Anfang September weitere 52.000 Anträge bewilligt worden. Insgesamt wurden so nach Angaben des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) seit dem Start im Mai schon 230 Millionen Euro Fördermittel ausgezahlt. Bis 2029 stehen insgesamt drei Milliarden Euro zur Verfügung, für das laufende Jahr sind davon 550 Millionen vorgesehen.

Reine E-Autos klar vor PHEVs

Von den 52.473 Bewilligungen entfielen 47.986 und damit gut 91 Prozent auf reine Elektroautos, lediglich 4.487 auf Plug-in-Hybride. Gut die Hälfte der Auszahlungen entfiel auf Haushalte mit einem Einkommen von höchstens 45.000 Euro. Rund zwei Drittel der Geförderten hatten keine förderrelevanten Kinder im Haushalt.

Bei den Autoherstellern profitiert bislang vor allem der Volkswagen-Konzern von dem Programm. Auf seine Marken entfielen 11.680 Bewilligungen. Dahinter folgen Tesla mit 8.141 und Stellantis mit 7.482 Förderfällen. Hyundai kommt auf 5.705, Renault auf 3.689.

Die Förderung kann seit dem 19. Mai beantragt werden. Sie soll den Kauf und das Leasing elektrisch angetriebener Pkw unterstützen und ist nach Einkommen und Haushaltsgröße gestaffelt. Die Zahlen beziehen sich auf den Stand vom 1. September 2026.


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