Der Technologiekonzern und Zulieferer Bosch sieht großes Potenzial in den Geschäften mit schweren Nutzfahrzeugen. "Das Geschäft mit schweren Nutzfahrzeugen ist für uns ein zentrales Wachstumsfeld", sagte Markus Heyn, Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility, laut Mitteilung anlässlich der in dieser Woche in Hannover stattfindenden Fachmesse IAA Transportation. Bis Mitte der 2030er-Jahre wolle Bosch seinen Umsatz in diesem Segment verdoppeln.

Umsatz soll sich bis Mitte der 2030er-Jahre verdoppeln

Derzeit liege der Umsatz mit Technik für schwere Nutzfahrzeuge bei mehr als vier Milliarden Euro, hieß es laut Mitteilung. Demnach sehe das Unternehmen das Potenzial von über acht Milliarden Euro in diesem Bereich. Der Konzern aus Gerlingen bei Stuttgart stützt sich dabei unter anderem auf einen erwarteten Anstieg der weltweiten Lkw-Fertigung und eine breite Aufstellung bei alternativen Antriebstechnologien.

Mobility bleibt wichtigster Geschäftsbereich

2025 lag der Umsatz von Bosch bei 91 Milliarden Euro. Über 61 Prozent davon entfielen auf den Geschäftsbereich Mobility, also rund 56 Milliarden Euro. Wie viele andere Unternehmen in der deutschen Autoindustrie auch hatte Bosch zuletzt mächtig zu kämpfen. Milliardenkosten für einen Stellenabbau, US-Zölle und eine hohe Steuerbelastung drückten den Technologiekonzern im vergangenen Jahr sogar in die roten Zahlen.


IAA Transportation 2026 - Erste Eindrücke


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