Tesla ruft weltweit sein Model 3 zurück. Grund ist eine Software-Problematik, durch die die Fahrzeuge die geltenden Anforderungen an den Seitenaufprallschutz nicht vollständig erfüllen. Im Falle eines Seitenaufpralls kann dadurch das Verletzungsrisiko für die Insassen erhöht sein. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) überwacht die Maßnahme unter der Referenznummer 16992R.

Betroffen sind Tesla Model 3, die zwischen dem 30. Juni 2024 und dem 8. Mai 2026 produziert wurden. Weltweit umfasst die Rückrufaktion 131.726 Fahrzeuge, davon 12.680 Exemplare in Deutschland.

Eckdaten zum Rückruf

Maßnahme

Nach Angaben des KBA erfüllen die betroffenen Fahrzeuge die Anforderungen an den Seitenaufprall nicht vollumfänglich. Dadurch kann sich bei einem Unfall das Risiko von Verletzungen für die Fahrzeuginsassen erhöhen. Konkrete Sach- oder Personenschäden im Zusammenhang mit dem Mangel sind den Behörden bislang nicht bekannt.

Als Abhilfemaßnahme stellt Tesla ein Software-Update bereit, das über die Over-the-Air-Technologie (OTA) auf die Fahrzeuge aufgespielt wird. Ein Werkstattbesuch ist daher in der Regel nicht erforderlich. Tesla informiert die betroffenen Fahrzeughalter über die Durchführung des Updates.

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