Audi muss zahlreiche ältere Dieselmodelle in die Werkstätten beordern. Betroffen sind verschiedene Varianten von A4, A5, A6 und Q5 mit V6-TDI-Motoren aus dem Produktionszeitraum Juli 2007 bis August 2012. Hintergrund ist laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) eine temperaturabhängige Reduzierung der Abgasrückführung (AGR), die nicht den gesetzlichen Vorgaben sowie den Urteilen des Europäischen Gerichtshofs von Juli 2022 entspricht.

Nach Angaben des KBA betrifft die Aktion genauer den A6 Avant, die A6 Limousine und den A6 Allroad sowie A4 Avant, A4 Limousine und A4 Allroad. Hinzu kommen A5, A5 Sportback, A5 Cabriolet und Q5. Die Eingrenzung bezieht sich auf Fahrzeuge mit V6-TDI-Motoren. Weltweit sind potenziell 149.155 Fahrzeuge betroffen, davon 5.065 in Deutschland.

Eckdaten zum Rückruf

Maßnahme

Als Abhilfemaßnahme ist ein Software-Update des Motorsteuergeräts und des Getriebesteuergeräts vorgesehen. Eine konkrete Dauer für den Werkstattaufenthalt nennt das KBA in den vorliegenden Angaben nicht. Fahrzeughalter können anhand der Fahrzeugidentifizierungsnummer bei Audi oder einem Vertragspartner prüfen lassen, ob ihr Auto tatsächlich betroffen ist.

Dem KBA sind im Zusammenhang mit dem Mangel keine Sach- oder Personenschäden bekannt. Die Behörde führt den Rückruf unter der Referenznummer 17191R, Audi unter dem Rückrufcode 23A6.


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