Marius Borg Høiby, der Sohn von Norwegens Prinzessin Mette-Marit aus einer früheren Beziehung, muss sich ab Anfang Februar vor Gericht verantworten. In den 32 Anklagepunkten gegen ihn sind allein vier Vergewaltigungen enthalten. Auf eine Sonderbehandlung soll er nicht hoffen können.
Marius Borg Høiby muss sich ab Anfang Februar 2026 vor Gericht verantworten. "Der Zeitraum vom 3. Februar bis zum 13. März wurde im Osloer Amtsgericht reserviert. Das passt hervorragend und ist unserer Meinung nach und in Absprache mit uns Verteidigern ausreichend Zeit", sagte Hoibys Anwältin Ellen Holager Andenæs dem norwegischen Portal "Nettavisen". Demnach sind 24 Verhandlungstage angesetzt.
"Es wird auch Zeit für uns eingeplant, eigene Zeugen und Beweise vorzubringen, falls die Staatsanwaltschaft nicht alles berücksichtigt hat, was wir für die Aufklärung des Falls benötigen", erklärte Andenæs weiter. Man werde darauf zurückkommen, sobald klar sei, was noch benötigt werde.
Keine Milde und keine Strenge im Prozess
Der älteste Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit wird in 32 Punkten von der Staatsanwaltschaft Oslo angeklagt. Dazu zählen vier mutmaßliche Vergewaltigungen unterschiedlicher Frauen. "Die Tatsache, dass Marius Borg Høiby Teil der Königsfamilie ist, darf natürlich nicht dazu führen, dass er milder oder strenger behandelt wird als andere, die ähnliche Taten begangen haben", erklärte Staatsanwalt Sturla Henriksbø laut des öffentlich-rechtlichen Rundfunkkanals NRK.
Ein Schuldspruch könnte für Høiby eine Höchststrafe von bis zu zehn Jahren bedeuten. Anschuldigungen gegen Høiby, insbesondere die Vergewaltigungsvorwürfe, wies einer seiner Anwälte gegenüber NRK schon im Juni zurück.
Marius Borg Høiby stammt aus einer vorangegangenen Beziehung Mette-Marits. Er gehört zwar zur Königsfamilie, bekleidet aber keine offizielle Rolle im norwegischen Königshaus. Mit Kronprinz Haakon ist Mette-Marit seit 2001 verheiratet, gemeinsam haben sie zwei Kinder: Prinzessin Ingrid Alexandra und Prinz Sverre Magnus.
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