Die Unzufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung hat einer Umfrage zufolge einen neuen Höchstwert erreicht. In einer Erhebung des Instituts Insa für die „Bild am Sonntag“ äußerten sich 71 Prozent der Befragten unzufrieden mit der schwarz-roten Regierung. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als bei der vorherigen Befragung am 19. Dezember. Demgegenüber sind 22 Prozent mit der Regierungsarbeit zufrieden. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erhält dem Vorabbericht zufolge mehrheitlich negative Bewertungen: 67 Prozent sind demnach mit seiner Arbeit unzufrieden, 24 Prozent zufrieden.
Im Sonntagstrend des Instituts bleibt die AfD mit 26 Prozent stärkste Kraft vor der Union, die auf 24 Prozent kommt. Die SPD liegt bei 14 Prozent, gefolgt von den Grünen mit zwölf Prozent. Die Linkspartei kommt auf 11 Prozent. Das BSW erreicht drei Prozent, die FDP vier Prozent und die sonstigen Parteien zusammen sechs Prozent.
In diesem Jahr finden Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin statt.
Die Umfragewerte im Überblick:
AfD: 26 Prozent (+/-0)
CDU/CSU: 24 Prozent (-1 Prozentpunkt)
SPD: 14 Prozent (+/-0)
Grüne: 12 Prozent (+1 Prozentpunkt)
Linke: 11 Prozent (+/-0)
BSW: 3 Prozent (-1 Prozentpunkt)
FDP: 4 Prozent (+/-0)
Sonstige: 6 Prozent (+1 Prozentpunkt)
Für die Erhebung befragte Insa im Auftrag von „Bild“ vom 5. bis zum 9. Januar 1205 Wahlberechtigte im gesamten Bundesgebiet.
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