Die bekannte US-Rapperin Nicki Minaj hat sich selbst als „wahrscheinlich größter Fan“ von US-Präsident Donald Trump bezeichnet. Bei einer Veranstaltung in Washington trat die selbsterklärte „Königin des Rap“ am Mittwoch an Trumps Seite auf und betonte, an ihrer Unterstützung für Trump werde sich auch nichts ändern.

Zuletzt hatte sich die in Trinidad und Tobago geborene Musikerin überraschend als Unterstützerin der Maga-Bewegung (Make America Great Again, dt: Macht Amerika wieder großartig) von Trump gezeigt. „Der Hass oder das, was die Leute sagen, beeinflusst mich überhaupt nicht. Es motiviert mich sogar, ihn [Trump] noch mehr zu unterstützen“, ergänzte Minaj. Der US-Präsident nahm daraufhin ihre Hand, während ein anderer Redner ans Mikrofon trat.

Wenige Stunden nach dem Auftritt hat die Rapperin Trumps Gold Card auf X gepostet. Dazu schrieb sie: „Naja ...“. In einem weiteren Tweet ergänzte sie: „Die Staatsbürgerschaftspapiere werden gerade fertiggestellt, wie mein wunderbarer, großzügiger, charmanter Präsident gesagt hat. (...) Trumps Gold Card gratis.“

Das Weiße Haus hat den Beitrag retweetet und schrieb dazu: „Oh, sie ist super cool“.

Unklar bleibt, was und ob Minaj für die Gold Card bezahlt hat. Vermögende aus dem Ausland können sich für eine Million US-Dollar (rund 855.000 Euro) Trumps Gold Card und damit ein Aufenthaltsrecht in den USA erkaufen. Es handelt sich um ein Programm der US-Regierung, mit dem nach offizieller Darstellung besonders qualifizierte und vorab überprüfte Arbeitskräfte für Unternehmen in den USA gewonnen werden sollen.

Die 43-jährige Minaj gilt als eine der einflussreichsten Rap-Künstlerinnen weltweit. Ihre jüngste Unterstützung für Trump ist jedoch keineswegs selbstverständlich: Noch im Jahr 2018 kritisierte sie öffentlich dessen Einwanderungspolitik während seiner ersten Amtszeit.

2020 war Minaj Jurymitglied einer Drag-Show, viele Menschen der LGBTQ-Gemeinschaft zählen zu ihren Fans. Die englische Abkürzung LGBTQ steht für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender und queer. Ihre öffentliche Unterstützung für die Politik des US-Präsidenten löste online Kritik aus: Ihr wurde insbesondere vorgeworfen, ihre LGBTQ-Fans verraten zu haben.

Minajs mit Obszönitäten gespickten Texte und ihr einzigartiger Gesangsrhythmus machten sie 2010 berühmt. Zu ihren Hits gehören Songs wie „Starships“, „Bang Bang“ und „Anaconda“. Bekannt ist sie auch für ihren Kleidungsstil mit Neon-Kostümen und Perücken.

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