Der Vorfall, der in diesen Tagen den Kölner Norden in Atem hält, ereignete sich Polizeiangaben zufolge in der Nacht auf Sonntag. Ein 20-jähriger Mann soll gemeinsam mit seiner Freundin und seinem Vater in Köln-Longerich auf einer Party in einem Vereinsheim zu Besuch gewesen sein. Gegen 1:45 Uhr seien sie auf die Straße getreten – wohl in angetrunkenem Zustand – und hätten beschlossen, sich per App ein Taxi nach Hause zu rufen.

Laut den Angaben der Kölner Polizei und der örtlichen Staatsanwaltschaft habe ein Auto in der Nähe der drei gehalten. Der 20-Jährige hielt den Wagen fälschlicherweise für das von ihm bestellte Uber-Taxi. Wie zudem die „Kölnische Rundschau“ berichtet, habe eine junge Frau im Auto gesessen. Als diese habe aussteigen wollen, sei der 20-Jährige auf sie zugekommen und habe sie aufgefordert, ihn nach Hause zu fahren. Die Frau habe das jedoch abgelehnt und erklärt, sie sei nicht die Taxifahrerin, für die man sie wohl halte. „Die Frau fühlte sich bedrängt und belästigt“, hieß es aus dem Polizeipräsidium nach Angaben der „Kölnischen Rundschau“.

Dann eilte der Ehemann der Fahrerin herbei. Es ist nicht klar, ob seine Frau ihn per Telefon gerufen habe oder ob er zufällig, etwa aus dem Fenster der Wohnung, Zeuge der Szene geworden war. Nachdem der Ehemann hinzugekommen war, kam es zum Streit gekommen. Der 25 Jahre alte Ehemann der Fahrerin schlug den 20-Jährigen dem aktuellen Ermittlungsstand zufolge zu Boden. Dabei verletzte sich das Opfer lebensgefährlich am Kopf.

Am Montag erlag der junge Mann seinen schweren Kopfverletzungen in einer Klinik. Die Kölner Mordkommission ermittelt.

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