Der Personalausweis wird teurer. Am Samstag (7. Februar 2026) treten neue Gebührensätze für den amtlichen Identitätsnachweis für deutsche Staatsbürger in Kraft. Die Gebühr für Antragsteller ab 24 Jahren beträgt dann 46 Euro. Bislang wurden 37 Euro für den zehn Jahre geltenden Lichtbildausweis fällig. Für Personen unter 24 Jahren erhöht sich der Betrag von bislang 22,80 Euro auf 27,60 Euro. Der Personalausweis für diese Altersklasse gilt allerdings nur sechs, statt zehn Jahre.

Auch Reiseausweis wird teurer

Die Gebührenerhöhung betrifft alle deutschen Staatsangehörigen, die ab dem 7. Februar einen neuen Personalausweis beantragen. Angehoben wird auch die Gebühr für den durch die Bundespolizei ausgestellten Reiseausweis als Passersatz. Diese steigt von bislang 8 Euro auf 32 Euro. Das Bundeskabinett hatte die entsprechende Verordnung zur Anhebung der Gebührensätze am 14. Januar beschlossen. Eine erste Fassung der Verordnung vom Dezember war an Einwänden des Bundesrats gescheitert.

Gestiegene Kosten bei Ausstellung

Hintergrund der Gebührenerhöhung bei der Ausstellung von Personalausweisen sind nach offiziellen Angaben gestiegene Kosten für Verwaltung und beim Ausweishersteller. Die Mehreinnahmen sollen demnach in verbesserte Sicherheitsstandards und den "weiteren Ausbau digitaler Prozesse im Ausweiswesen" fließen. Vor allem neue Technologien zur Identitätsprüfung und die fortschreitende Digitalisierung würden einen höheren organisatorischen und technischen Aufwand erfordern, hieß es.

dpa/MDR (dni)

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