Auf den vorderen Plätzen bei den beliebtesten Politikern verschiebt sich beim Insa-Ranking meist wenig. Seit Monaten steht Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) auf Platz eins, gefolgt von CSU-Chef Markus Söder und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) – bis jetzt. Wegen eines Politikers werden die ersten Plätze neu sortiert.

Auf Platz zwei ist eingestiegen: Grünen-Politiker Cem Özdemir. Er wurde erstmals abgefragt und wurde direkt zum zweitbeliebtesten Politiker des Landes. Das berichtet die „Bild“-Zeitung. Der 60-Jährige hatte vergangene Woche nach wochenlangem Rückstand die Landtagswahl in Baden-Württemberg mit 0,5 Punkten Vorsprung vor der CDU gewonnen.

Auf Platz drei ist Söder gerutscht, Wüst folgt auf dem vierten. Und auch die folgenden Plätze sind neu sortiert. SPD-Chef Lars Klingbeil verbessert sich von Platz sechs auf fünf, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) rutscht dafür auf den sechsten Platz. Für Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) geht es hingegen deutlich nach unten: von Platz vier auf Platz sieben. CDU-General Carsten Linnemann hält den achten Platz, Arbeitsministerin Bärbel Bas fällt (SPD) von sieben auf neun.

Überblick: So beliebt sind Deutschlands Politiker

  1. Boris Pistorius (SPD)
  2. Cem Özdemir (Grüne)
  3. Markus Söder (CSU)
  4. Hendrik Wüst (CDU)
  5. Lars Klingbeil (SPD)
  6. Julia Klöckner (CDU)
  7. Alexander Dobrindt (CSU)
  8. Carsten Linnemann (CDU)
  9. Bärbel Bas (SPD)
  10. Heidi Reichinnek (Linke)
  11. Alice Weidel (AfD)
  12. Franziska Brantner (Grüne)
  13. Sahra Wagenknecht (BSW)
  14. Christian Dürr (FDP)
  15. Ines Schwerdtner (Linke)
  16. Katharina Dröge (Grüne)
  17. Katherina Reiche (CDU)
  18. Friedrich Merz (CDU)
  19. Tino Chrupalla (AfD)
  20. Jens Spahn (CDU)

Verlierer der Woche dürfte unter anderem FDP-Chef Christian Dürr sein, der vier Plätze einbüßt und auf Platz 14 abstürzt. Ines Schwerdtner (Linke) verbessert sich auf Platz 15, Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge fällt auf Platz 16. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) macht einen kleinen Sprung auf 17.

Insa befragte für die Erhebung zwischen dem 13. und 16. März 2026 insgesamt 2002 Wahlberechtigte. Diese bewerteten die Politiker auf einer Skala von 0 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut).

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