Der US-Militäreinsatz gegen den Iran könnte überraschend vor dem Ende stehen: US-Präsident Donald Trump hat erklärt, er erwäge ein „Zurückfahren“ der Militäroperation im Nahen Osten. Das schrieb er auf seiner Plattform „Truth Social“ am Freitagabend.

Unklar ist, wann und in welchem Umfang: Trumps Wortwahl im Original („winding down“) kann als zurückfahren oder zurückschrauben, aber auch als abwickeln oder auslaufen lassen übersetzt werden. Gleichzeitig verlegen die USA allerdings Tausende weitere 2500 Soldaten und drei Kriegsschiffe in die Region.

Der US-Präsident schrieb weiter, die USA seien einer Erreichung ihrer Kriegsziele sehr nah. Zu den beinahe erreichten Zielen zählen laut Trump die komplette Zerstörung der iranischen Raketenkapazitäten und Rüstungsindustrie, eine Eliminierung der iranischen Marine und Luftwaffe, eine Absicherung, dass der Iran nie eine Atombombe bauen könne, und der Schutz der US-Verbündeten in der Region.

„Die Straße von Hormus muss bei Bedarf von anderen Nationen, die sie nutzen, bewacht und kontrolliert werden – die Vereinigten Staaten tun dies nicht! Auf Anfrage werden wir diesen Ländern bei ihren Bemühungen in der Straße von Hormus helfen, aber dies sollte nicht notwendig sein, sobald die Bedrohung durch den Iran beseitigt ist.“

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