Bei der außerplanmäßigen Abstimmung im Wahlkreis 87 im US-Bundesstaat Florida setzte sich die Demokratin Emily Gregory gegen den Republikaner Jon Maples durch, der von Trump unterstützt worden war. Nach Auszählung der nahezu aller Stimmen lag Gregory laut US-Medien mit rund 2,4 Prozentpunkten vorne.

Der Wahlkreis hatte zuvor fest in republikanischer Hand gelegen. Bei der Wahl 2024 gewann Mike Caruso dort noch deutlich mit einem Vorsprung von 19 Prozentpunkten. Er hatte den Sitz aufgegeben, um für ein anderes Amt in Palm Beach County zu kandidieren.

Trump hatte seine Stimme per Briefwahl abgegeben – obwohl er sich kurz darauf öffentlich gegen genau diese Form der Stimmabgabe aussprach.

Signalwirkung vor den Midterms – Rückenwind für die Demokraten

Der Wahlausgang könnte auch mit Blick auf die anstehenden Zwischenwahlen im November von Bedeutung sein. Bei den Midterms wird ein großer Teil des US-Kongresses neu gewählt.

Innerhalb der Republikanischen Partei wächst die Sorge, dass politische Turbulenzen rund um Trump negative Folgen für die Wahlergebnisse haben könnten. Die Demokraten hingegen erhalten durch Erfolge wie den jüngsten um Emily Gregory Rückenwind.

Bereits im Dezember konnten die Demokraten in Florida einen wichtigen Sieg verbuchen: In Miami wurde erstmals seit rund drei Jahrzehnten wieder eine Demokratin zur Bürgermeisterin gewählt. Eileen Higgins setzte sich mit knapp 60 Prozent gegen Emilio Gonzalez durch.

Auch landesweit sehen sich die Demokraten im Aufwind – unter anderem nach Erfolgen bei Wahlen in Bundesstaaten wie New Jersey und Virginia sowie in der Metropole New York City, wo Zohran Mamdani einen Sieg errang.

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