Vor dem Hintergrund des Irankriegs und steigender Spritpreise hat Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) für den Umstieg auf das Deutschlandticket der Bahn geworben. Dieses sei mit 63 Euro „immer noch weitaus günstiger als reguläre Monatskarten – und das bei deutschlandweiter Einsatzmöglichkeit“, sagte Schnieder den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Für weite Teile unseres Landes kann ich nur empfehlen, auf das Deutschlandticket umzusteigen – gerade in der jetzigen Situation.“

Die Finanzierung des Deutschlandtickets, das zum Jahresende 2025 14,6 Millionen Menschen genutzt haben, sei bis 2030 gesichert, betonte Schnieder. Eine Rückkehr zum Neun-Euro-Ticket, die von den Grünen und der Linkspartei gefordert wird, lehnte der CDU-Politiker ab.

Auch dem Vorschlag von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), Spritpreisgrenzen nach dem Vorbild von Luxemburg einzuführen, erteilte Schnieder eine Absage. In Luxemburg gebe es Einheitspreise. „Das ist ein starker Eingriff in den Markt, der Wettbewerb behindert“, sagte der CDU-Minister. „Das sollten wir nur im absoluten Notfall in Betracht ziehen.“

Ablehnung kam von Schnieder auch zu einem Tempolimit auf Autobahnen. „Wer verhalten fährt, spürt das im Geldbeutel. Das merken die Leute auch ohne Tempolimit.“

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