US-Präsident Donald Trump hat dem Iran erneut mit massiven und verheerenden Luftangriffen gedroht. „Das ganze Land könnte in einer Nacht ausgelöscht werden, und diese Nacht könnte morgen sein“, sagte Trump am Montag bei einer Pressekonferenz zum Iran-Krieg im Weißen Haus.

Der US-Präsident hatte ein Teheran gestelltes Ultimatum mehrfach verlängert, derzeit gilt es offenbar bis Dienstag 20.00 Uhr (Ortszeit, Mittwoch 02.00 Uhr MESZ). Er drohte mit der massiven Zerstörung von Kraftwerken und Brücken im Iran, sollte die Straße von Hormus nicht bis Ablauf der Frist geöffnet werden.

Am Sonntag hatte Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social geschrieben: „Öffnet die verdammte Meerenge, ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben.“

Er wolle aber nicht, dass es so weit komme, sagte Trump nun am Montag. Kritikern zufolge beginge Trump Kriegsverbrechen, sollten die USA zivile Kraftwerke angreifen. Trump sagte dazu, das mache im „keine Sorgen“. Und weiter: „Wissen Sie, was ein Kriegsverbrechen ist? Eine Atomwaffe zu besitzen.“

Er kritisierte zudem erneut, die Nato, Australien, Japan und Südkorea hätten im Iran-Krieg nicht geholfen. Auch seine Kritik speziell an Deutschland erneuerte er. Nach dem Zweiten Weltkrieg hätten die USA das zerstörte Land unterstützt, sagte Trump: „Wir haben Deutschland wieder aufgebaut.“ Und nun sage die Bundesregierung, es sei nicht ihr Krieg und sie habe damit nichts zu tun.

Verteidigungsminister Pete Hegseth ​sagt auf der Pressekonferenz, an diesem Montag werde es die meisten Angriffe seit Beginn des Einsatzes geben.

Trump skizzierte außerdem die Rettungsmissionen für die beiden Piloten, die in ihrem Kampfjet über iranischem Territorium abgeschossen und später vom amerikanischen Militär evakuiert worden waren. Das amerikanische Militär habe eine unglaubliche Leistung erbracht, lobte Trump.

Gleichzeitig drohte er Journalisten mit Gefängnis. „Wir müssen denjenigen finden, der etwas durchgestochen hat, denn das ist eine kranke Person“, so Trump. „Die Person, die die Geschichte gebracht hat, wird ins Gefängnis gehen, wenn sie nicht sagt (, wer dafür verantwortlich ist).“

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt beim ursprünglichen Autor. Die erneute Veröffentlichung dieses Artikels dient ausschließlich der Informationsverbreitung und stellt keine Anlageberatung dar. Bei Verstößen kontaktieren Sie uns bitte umgehend. Wir werden bei Bedarf Korrekturen oder Löschungen vornehmen. Vielen Dank.