Die Zustimmungswerte von Bundeskanzler Friedrich Merz sind auf den bisher niedrigsten Wert seiner Amtszeit gesunken. 80 Prozent der Befragten sind laut der neuesten Forsa-Umfrage für RTL und ntv unzufrieden mit der Arbeit des Regierungschefs. Erstmals soll auch die Mehrheit der Unions-Anhänger mit der Arbeit des Bundeskanzlers unzufrieden sein, berichtet RTL.
Besonders kritisiert werden Merz‘ „vollmundige Ankündigungen ohne Folge“ (23 Prozent), „gebrochene Wahlversprechen“ (22 Prozent), „keine klare Linie“, „widersprüchliches Agieren“ (14 Prozent) sowie „mangelnde Führungsstärke“ (13 Prozent).
Auch die Union muss an Zustimmung einbüßen. Sie verliert zwei Prozentpunkte im Vergleich zur Vorwoche und erreicht damit nur noch 24 Prozent. Das ist der schlechteste Wert seit Januar.
Die AfD kommt weiterhin auf 26 Prozent und liegt damit nun zwei Prozentpunkte vor der Union. Die SPD verharrt weiterhin bei 12 Prozent. Auch die Grünen können ihr Umfrageergebnis der letzten Wochen halten und liegen bei 15 Prozent.
Die Linke kann im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt zulegen und erlangt damit 11 Prozent. Die FDP kommt in der aktuellen Umfrage zwar auf den besten Wert seit neun Monaten, würde mit 4 Prozent aber weiterhin den Einzug in den Bundestag verpassen.
Die Forsa-Ergebnisse im Überblick:
- AfD: 26 Prozent (±0)
- CDU/CSU: 24 Prozent (-2)
- SPD: 12 Prozent (±0)
- Grüne: 15 Prozent (±0)
- Linke: 11 Prozent (+1)
- FDP: 4 Prozent (+4)
Forsa befragte die Umfrageteilnehmer auch nach Themen, die sie besonders bewegten. Demnach treibt die Befragten besonders der „Krieg im Nahen Osten“ (55 Prozent), die „Ökonomische Lage allgemein“ (35 Prozent), „Benzinpreise“ (30 Prozent), die „Bundesregierung“ (16 Prozent), der „Krieg in der Ukraine“ (16 Prozent) sowie der „Gestrandete Wal in der Ostsee“ (7 Prozent) um.
Für das Trendbarometer von RTL und ntv hat das Meinungsforschungsinstitut forsa vom 31. März bis 2. April 2026 1503 Personen befragt.
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