Fünf Monate vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat der AfD-Landesvorsitzende Leif-Erik Holm der Landesregierung und insbesondere Umweltminister Till Backhaus (SPD) vorgeworfen, das Drama um den gestrandeten Wal vor Poel für den Wahlkampf einzusetzen. „Man hat schon ein bisschen den Eindruck, dass die Landesregierung versucht, den Wal jetzt zu Wahlkampfzwecken zu benutzen. Der Umweltminister ist ja quasi täglich vor Ort“, sagte Holm gegenüber RTL.
Backhaus hatte angekündigt, das Wal-Drama bis zum Ende zu begleiten, auch wenn inzwischen eine private Rettungsmission die Regie vor Poel übernommen hat. Die Landesregierung duldet deren Versuch, das tonnenschwere Tier auf eine Plane zu hieven und zwischen zwei Pontons in den Atlantik zu transportieren.
Holm erklärte laut RTL, ihn ärgere insbesondere, „dass es so ein Hin und Her gab. Erst Rettung ja, Rettung nein, jetzt wieder Rettung.“ Da habe der Umweltminister keine gute Figur gemacht. In Mecklenburg-Vorpommern wird am 20. September ein neuer Landtag gewählt.
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt beim ursprünglichen Autor. Die erneute Veröffentlichung dieses Artikels dient ausschließlich der Informationsverbreitung und stellt keine Anlageberatung dar. Bei Verstößen kontaktieren Sie uns bitte umgehend. Wir werden bei Bedarf Korrekturen oder Löschungen vornehmen. Vielen Dank.