Die USA haben den Verkauf von Rüstungsgütern im Wert von rund zehn Milliarden Euro an Deutschland genehmigt. Das US-Außenministerium teilte mit, es habe eine entsprechende Anfrage der Bundesregierung bewilligt.

„Der geplante Verkauf unterstützt die außen- und sicherheitspolitischen Ziele der USA, indem er die Sicherheit eines Nato-Partners stärkt“, hieß es. Deutschland sei eine Kraft für politische Stabilität und wirtschaftlichen Fortschritt in Europa.

Konkret möchte Deutschland den Angaben zufolge unter anderem acht integrierte Gefechtsführungssysteme, moderne Radaranlagen sowie Startsysteme für Lenkflugkörper erwerben – Technik, mit der Kriegsschiffe Bedrohungen früh erkennen, abwehren und sich mit anderen Nato-Einheiten vernetzen können. Ziel ist es laut Mitteilung, die Fähigkeiten der deutschen Marine zur Landes- und Bündnisverteidigung zu stärken und die Zusammenarbeit mit US- und Nato-Streitkräften zu verbessern.

Der Deal wurde dem US-Kongress vorgelegt, der noch Einwände erheben kann. Hauptauftragnehmer wären die US-Rüstungskonzerne Lockheed Martin und RTX Corporation.

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