Die israelische Armee bestätigt, dass einer ihrer Soldaten im Südlibanon ein christliches Symbol beschädigt hat. Man nehme den Vorfall äußerst ernst, teilte die Armee am Abend auf X mit. Das Verhalten des Soldaten sei in keiner Weise mit den Werten vereinbar, die von Soldaten erwartet würden.

Am Sonntag hatte die Armee ein Foto veröffentlicht, das zeigt, wie ein Mann in israelischer Armeeuniform mit einem Hammer auf eine von einem Holzkreuz gefallene Figur von Jesus Christus einschlägt. Die Armee teilte mit, es sei nach einer ersten Untersuchung festgestellt worden, dass das Bild einen Soldaten im Südlibanon zeige.

Gegen die Beteiligten würden angemessene Maßnahmen ergriffen, hieß es von der Armee weiter. Darüber hinaus wolle man die Gemeinde bei der Wiederherstellung des Kruzifixes an seinem Standort unterstützen. Rund jeder dritte Libanese ist Christ.

„Verstärkten Sicherheitszone“ im Südlibanon

Am Donnerstag hatte US-Präsident Donald Trump eine zehntägige Waffenruhe zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon verkündet. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte gesagt, die israelische Armee solle in einer „verstärkten Sicherheitszone“ im Südlibanon bleiben.

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Weiter hieß es in der Mitteilung der israelischen Armee, man sei damit beschäftigt, die von der Hisbollah im Südlibanon errichtete terroristische Infrastruktur zu zerstören. Man habe keine Absicht, zivile Infrastruktur, einschließlich religiöser Gebäude oder religiöser Symbole, zu beschädigen.

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