Der britische Premierminister Keir Starmer will einem Zeitungsbericht zufolge die Verteidigungsausgaben um 18 Milliarden Pfund (etwa 20,6 Milliarden Euro) erhöhen. Die Zustimmung zu dem Plan werde für die kommende Woche erwartet, berichtete die Zeitung „The Times“ am Freitag. Damit würden monatelange Verzögerungen und interne Streitigkeiten beendet.

Ein Regierungssprecher teilte der Nachrichtenagentur Reuters mit, der Investitionsplan werde derzeit fertiggestellt und so bald wie möglich veröffentlicht. Ziel sei es, die Truppen schnell mit Ausrüstung und Technologie zu versorgen und zugleich das Wirtschaftswachstum zu fördern.

Wie die Mehrausgaben für das Militär finanziert werden sollen, ist bislang unklar. Einem Insider zufolge seien sie jedoch „vollständig finanzierbar“, schrieb die „Times“. Finanzministerin Rachel Reeves hatte im vergangenen Monat Steuererhöhungen oder eine höhere Neuverschuldung für diesen Zweck abgelehnt.

Starmer hat die größte dauerhafte Erhöhung der Verteidigungsausgaben seit dem Kalten Krieg zugesagt. Er strebt an, das Budget in der nächsten Legislaturperiode auf drei Prozent der Wirtschaftsleistung anzuheben. Die Verteidigungsausgaben sind nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine sowie dem Krieg im Iran zu einer Priorität der Regierung geworden.

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