US-Präsident Donald Trump droht dem Iran inmitten der festgefahrenen diplomatischen Bemühungen mit Zerstörung. „Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser SCHNELL bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. „DIE ZEIT DRÄNGT!“
Mit ähnlich drastischen Worten hatte der US-Präsident dem Iran bereits Anfang April gedroht. „Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht sterben und niemals wieder zum Leben erweckt werden“, erklärte er am 7. April.
Vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen mit dem Iran hat Trump auch mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu telefoniert. Das Telefonat habe am Sonntag stattgefunden, teilte Netanjahus Büro mit. Nach Angaben von zwei mit der Situation vertrauten Quellen stimmt sich Israel mit den USA über eine mögliche Wiederaufnahme der Angriffe gegen den Iran ab.
Zuvor hatte Trump angedeutet, dass die Feindseligkeiten wieder aufgenommen werden könnten. Netanjahu sagte in einer Kabinettssitzung: „Wir sind auf jedes Szenario vorbereitet.“ Israel halte die Augen offen.
Die israelische Armee sei in Erwartung einer möglichen Wiederaufnahme der Angriffe im Iran in höchster Bereitschaft, schrieb die Zeitung „Jediot Achronot“ unter Berufung auf israelische Regierungsvertreter. Israel warte auf eine Entscheidung Trumps, hieß es.
Anzeichen für neue Militärschläge
Zugleich mehrten sich die Anzeichen, dass der US-Präsident neue Militärschläge gegen den Iran anordnen könnte, nachdem er zu dem Schluss gekommen sei, dass Teheran nicht bereit sei, seine Bedingungen bei den Verhandlungen zu akzeptieren.
Seit Anfang April gilt in dem Krieg eine von Trump zuletzt einseitig verlängerte Waffenruhe. Spannungen in der Region hatten diese jedoch mehrfach ins Wanken gebracht.
Zudem sorgte der mangelnde Fortschritt bei den diplomatischen Bemühungen für ein Ende des Kriegs in Washington zunehmend für Frust. Die Waffenruhe hänge nur noch am seidenen Faden, sagte Trump am vergangenen Montag. Auch nach Trumps Reise nach Peking in dieser Woche war zunächst unklar, ob sein Besuch Chinas – einem wichtigen Verbündeten Irans – ein Kriegsende in irgendeiner Form näher gebracht hat.
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