Im Fall des gescheiterten Drohnen-Anschlags auf den Leipziger Flughafen haben die Ermittler nach einem Medienbericht zwei Tatverdächtige identifiziert. Wie die „Süddeutsche Zeitung“, NDR und WDR berichten, handelt es sich dabei um einen gebürtigen Russen mit lettischem Pass und einen aktenkundigen Mann aus Belarus mit russischem Pass.
Die Bundesregierung macht Russland für den misslungenen Anschlag mit einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte, bei dem Anschlagsversuch seien Sprengstoff und Zündtechnik verwendet worden, die man aus anderen hybriden Operationen Russlands und dessen Krieg gegen die Ukraine kenne. Als Reaktion wurden mehrere Maßnahmen beschlossen, darunter die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn und verschärfte Einreisekontrollen für Russen.
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