Die Grünen haben die Bundesregierung angesichts steigender Energiepreise aufgefordert, auf die für 2027 geplanten Kürzungen beim Wohngeld zu verzichten. „Die Regierung muss die geplanten Wohngeldkürzungen jetzt endlich in die Tonne kloppen, um Familien, Kinder und Rentner bei den hohen Heiz- und Mietkosten zu unterstützen“, sagte Vizefraktionschefin Julia Verlinden der Nachrichtenagentur Reuters.
Die Bundesregierung will das Wohngeld zum 1. Januar 2027 absenken. Nach dem vom Kabinett beschlossenen Gesetzentwurf sollen eine eigentlich vorgesehene Erhöhung des Wohngelds ausgesetzt, die dauerhafte Heizkostenkomponente halbiert und die Berechnungsformel geändert werden. Die Regierung begründet die Einschnitte mit der Konsolidierung des Bundeshaushalts.
Besonders kritisierte Verlinden die Halbierung der Heizkostenkomponente. Dies sei angesichts steigender Preise für fossile Energien „vollkommen verrückt“. Sie warf der Regierung vor, mit ihrer Gebäude- und Energiepolitik die Abhängigkeit vieler Mieter von Öl- und Gasheizungen zu verlängern.
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt beim ursprünglichen Autor. Die erneute Veröffentlichung dieses Artikels dient ausschließlich der Informationsverbreitung und stellt keine Anlageberatung dar. Bei Verstößen kontaktieren Sie uns bitte umgehend. Wir werden bei Bedarf Korrekturen oder Löschungen vornehmen. Vielen Dank.