Eine Woche nach einem verdächtigen Vorfall an einem britischen Militärstützpunkt hat Washington seine dort befindlichen Kampfjets von dort abgezogen. Das US-Verteidigungsministerium bestätigte am Sonntag entsprechende Medienberichte. Demnach sind alle US-Bomber vom Typ B-1, die auf dem Stützpunkt der Royal Air Force in Fairford stationiert waren und bei Angriffen auf den Iran zum Einsatz kamen, auf US-Stützpunkte zurückgekehrt.
Weiter erklärte das Pentagon, dass „die operative Sicherheit es nicht zuließ, die Verlegung unserer Einsatzmittel und Kräfte in Echtzeit zu bestätigen“.
Verdächtige festgenommen
Die britische Polizei war vergangene Woche Sonntag zu dem Stützpunkt der Royal Air Force in Fairford im Südwesten Englands gerufen worden, der auch von der US-Armee für den Krieg gegen den Iran genutzt wird. Die Polizei entdeckte an dem Stützpunkt drei weiße Lieferwagen und nahm zunächst fünf Verdächtige vorübergehend fest.
Später wurde im Zusammenhang mit den verdächtigen Aktivitäten zudem ein britisch-iranischer Doppelstaatler festgenommen, der mittlerweile wieder auf freiem Fuß ist. Der 25-Jährige sei gegen Kaution freigelassen worden, teilte die britische Anti-Terror-Polizei am Samstag mit. Die im Zusammenhang mit der Festnahme stehenden Durchsuchungen seien beendet. Der Mann war am Donnerstag in Westminster im Zentrum Londons „wegen des Verdachts der Vorbereitung terroristischer Handlungen“ festgenommen worden.
Der britische Premierminister Andy Burnham sagte am Mittwoch, es gebe „starke Hinweise darauf, dass der Iran eine Rolle bei den Ereignissen gespielt“ habe. Der Iran wies die „haltlosen Anschuldigungen“ zurück.
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