Präsident Donald Trump hat die gewaltsamen Unruhen in Frankreich als ​Argument im Kampf um einen Senatssitz im Bundesstaat Kansas genutzt. Bei einer Wahlkampfveranstaltung ⁠am Montag warnte Trump davor, dass ein ähnliches Szenario wie in Frankreich auch in den USA drohe, sollten seine politischen Gegner die Wahlen gewinnen.

„Wenn Sie brennende Kirchtürme und wütende Feuer in Frankreich sehen, denken Sie einfach daran, dass ⁠es das ​ist, was ‌die radikalen Demokraten mit Amerika machen wollen“, sagte Trump. Er warb um Unterstützung für den republikanischen Senator Roger Marshall, dessen Wiederwahl in dem traditionell konservativen Bundesstaat als stark gefährdet gilt.

Noch nie war Kansas so umkämpft

Das enge Rennen in Kansas, einem Staat, den Trump 2024 noch mit 16 Prozentpunkten Vorsprung gewann, gilt als ‌Zeichen für die Schwierigkeiten der Republikaner vor ⁠den Zwischenwahlen ​am 3. November. Die Partei versucht, ihre knappen Mehrheiten im Senat und im ⁠Repräsentantenhaus zu verteidigen. Als Gründe für den Gegenwind gelten die Frustration der Wähler über den Iran-Krieg und steigende Preise. ‌

Trumps Zustimmungswerte sind laut ⁠einer aktuellen ‌Umfrage auf ​einen ⁠Tiefstand von 31 Prozent ​gefallen. Marshalls demokratischer Herausforderer, Adam Hamilton, wirbt gegen Trumps ‌Zollpolitik ​und dessen „sprunghafte Führung“.

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