Der Münchener Rückversicherungskonzern Munich Re weist Berichte über ein geplantes Personalabbauprogramm zurück. „In der Rückversicherungsgruppe inklusive des Asset-Managements wird die natürliche Fluktuation genutzt, um frei werdende Stellen teilweise nicht oder an anderen Standorten nachzubesetzen“, teilte das Unternehmen WELT AM SONNTAG mit.
Der Konzern verwies dabei auf Standorte in Polen und Indien. „Ein über die natürliche Fluktuation hinaus gehendes Programm zum Stellenabbau ist nicht geplant.“
Anfang der Woche hatten Medienberichte für Unruhe gesorgt, wonach der Rückversicherer im Zuge eines Sparprogramms Tausende Stellen ins Ausland verlagern könnte.
„Im Rahmen der Munich-Re-Strategie ‚Ambition 2030‘ sollen in der Gruppe die Effizienz erhöht werden und so jährlich wiederkehrende Einsparungen von etwa 600 Millionen Euro bis 2030 erzielt werden, um so inflationsbedingten Kostensteigerungen entgegenzuwirken“, hieß es weiter.
Dieser Artikel wurde für das Wirtschaftskompetenzzentrum von WELT und „Business Insider Deutschland“ erstellt.
Jan Dams ist Chefreporter von WELT AM SONNTAG.
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