Pkw-Bestand in Europa: Millionen-Wachstum
Auf Europas Straßen wird es voller. Wie aus nun veröffentlichten Zahlen des Industrieverbands ACEA hervorgeht, waren 2024 EU-weit 256 Millionen Pkw registriert. Das sind 1,4 Prozent oder gut 3,5 Millionen mehr als im Vorjahr. Im Vergleich mit 2020 liegt das Plus bei fast 13 Millionen. Ein Großteil des Flottenwachstums findet dabei in den östlichen Mitgliedsstaaten statt. Zu den Pkw hinzukommen noch knapp 38 Millionen Lkw, Transporter und Busse. Auch dort wächst die Flotte – im Vergleich zu 2023 gab es ein Plus von 1,8 Prozent. Insgesamt beläuft sich der Automobilbestand in der EU damit auf 293.975.047 Fahrzeuge, 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die größte Flotte gibt es mit knapp 54 Millionen in Deutschland, gefolgt von Italien und Frankreich mit rund 47 Millionen.
Neue Zoll-Drohung von Trump: Autoindustrie warnt vor Folgen
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) sieht in den von US-Präsident Donald Trump angekündigten neuen Strafzöllen gegen Deutschland und andere europäische Staaten eine schwerwiegende Belastung der transatlantischen Beziehungen. "Die Kosten durch diese zusätzlichen Zölle wären für die deutsche sowie europäische Industrie – in ohnehin herausfordernden Zeiten – enorm", warnte VDA-Präsidentin Hildegard Müller. Entscheidend ist aus Sicht Müllers "jetzt eine kluge, strategische und mit den betroffenen Ländern abgestimmte Reaktion" aus Brüssel. "Schnellschüsse führen zu einer Eskalation und einer möglichen Spirale, die nur Verlierer produziert", sagte die VDA-Präsidentin. Trump hatte Zölle gegen Deutschland sowie Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Finnland angekündigt: auf alle Waren zunächst ab 1. Februar 10 Prozent und ab 1. Juni 25 Prozent – solange, bis eine Einigung über den "vollständigen und umfassenden Kauf Grönlands" erzielt sei.
Caravaning-Branche: Produktion geht deutlich zurück
Die deutschen Hersteller von Reisemobilen und Wohnwagen haben ihre Produktion im vergangenen Jahr deutlich zurückgefahren. Insgesamt verließen rund 99.000 Fahrzeuge die Werkshallen – und damit rund 17 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der Caravaning Industrie Verband (CIVD) mitteilte. Rund 42.000 davon wurden exportiert. Das Minus geht ähnlich stark auf Reisemobile und Wohnwagen zurück. Hauptgrund dafür war den Angaben nach ein vorübergehendes Überangebot. Bei stabiler Nachfrage sei sehr viel Bestand im Handel gewesen, sagte CIVD-Präsident Bernd Löher. Darauf hätten die Hersteller reagiert. Die gedrosselte Produktion wirkte sich auch auf den Umsatz der Branche aus: Dieser sank 2025 auf rund 14,1 Milliarden Euro, ein Minus von etwa 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Es handelt sich um den zweiten Rückgang in Folge. Die Erlöse der Branche hatten jahrelang zugelegt. Im Rekordjahr 2023 wurden 15,3 Milliarden Euro erwirtschaftet. Zum Gewinn macht der Verband keine Angaben.
"Business Days": DS lockt Gewerbekunden
Bei den "Business Days" bekommen Gewerbetreibende bei DS bis zum 5. Februar 2026 beim Kauf eines Neuwagens einen Gutschein im Wert von 1.000 Euro. Bei zu 100 Prozent elektrisch angetriebenen Fahrzeugmodellen kann der Betrag zum Bezahlen an der Ladesäule verwendet werden. Bei Fahrzeugen mit Verbrennungs- oder Hybridantrieb können die Gutscheine beim Tanken eingelöst werden, bei Elektromodellen an der Ladesäule. Partner sind Total Energies resp. e-Solutions. Das Guthaben für BEV-Fahrzeuge ist über die "Free2move Charge"-App einlösbar. (aum)
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