Fiat holt sein elektrisches Dreirad Fiat Tris nach Europa. Das im Frühjahr 2025 präsentierte Nutzfahrzeug im Stil der legendären Piaggio Ape war ursprünglich vor allem für Afrika und den Nahen Osten entwickelt worden. Noch im Laufe dieses Jahres soll der Tris allerdings auch in ausgewählten europäischen Märkten starten, den Auftakt macht Italien.

Wie einst die Ape setzt der Tris auf eine kompakte, zu den Seiten offene Kabine, die über einem einarmig geführten 12-Zoll-Vorderrad thront. Am Heck befindet sich eine großzügige Ladefläche auf einer stabilen, zweispurigen Hinterachse. Das Transportabteil misst 2,25 Quadratmeter und bietet damit Platz für eine Europalette. Die maximale Nutzlast gibt Fiat mit 540 Kilogramm an. Je nach Einsatzzweck ist die Ladefläche offen oder mit Seitenwänden erhältlich.

Bis zu 90 Kilometer Reichweite 

Anders als sein an europäischen Abgasvorgaben gescheiterter Vorgänger ist der Tris konsequent elektrisch unterwegs. Der Antrieb arbeitet mit einer 48-Volt-Architektur, der Elektromotor leistet neun kW / 12 PS. Die 7-kWh-Batterie soll Reichweiten von bis zu 90 Kilometern ermöglichen, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 45 km/h. Geladen wird an der Haushaltssteckdose, was laut Hersteller rund fünf Stunden dauert. 

Auf der Büssel Motor Show hat Stellantis den Fiat Tris vorgestellt und zudem verraten, dass das E-Dreirad auch in Europa antreten wird. © Foto: Fiat

Damit fällt der Tris in die Leichtfahrzeugklasse L6e, die vergleichsweise geringe technische Anforderungen an die Zulassung stellt. Entsprechend niedrig dürfte auch der Preis ausfallen. Schätzungen bewegen sich zwischen 10.000 und 12.000 Euro. 

Moderne Basisausstattung 

Trotz seines bewusst einfachen Konzepts bietet der 3,17 Meter kurze Tris eine zeitgemäße Grundausstattung. Dazu zählen LED-Leuchten, ein 5,7-Zoll-Display im Cockpit sowie eine 12-Volt- und eine USB-Steckdose.

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Brussels Motor Show 2026


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