Was lange währt, wird endlich gut – diesmal könnte der Spruch wirklich passen. Schon im November 2024 zeigte Suzuki in Italien sein erstes vollelektrisches Modell, den neuen Suzuki eVitara. Jetzt, im Januar 2026, rollen die ersten Fahrzeuge endlich zu den Händlern und stehen in den Showrooms bereit.

Mit einem Einstiegspreis von knapp 30.000 Euro will die Marke, die seit rund 50 Jahren in Deutschland vertreten ist, treue Kunden behutsam an die Elektromobilität heranführen – und zugleich neue Zielgruppen gewinnen. Dafür setzt Suzuki auf ein zentrales Versprechen: maximale Kundennähe. Traditionell baut das Unternehmen dabei auf ein dichtes Händlernetz: Knapp 300 Partnerbetriebe an über 350 Verkaufsstandorten kümmern sich hierzulande um Swift, S-Cross – und nun auch den eVitara.

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Suzuki-Marktanteil soll auf 1,5 Prozent steigen

Die Ziele sind klar definiert: Bis 2030 soll der Marktanteil in Deutschland auf 1,5 Prozent steigen, was etwa 42.000 Verkäufen pro Jahr entspräche. Einen wichtigen Beitrag dazu soll der in Indien produzierte Crossover leisten. Suzuki rechnet mit rund 3.000 Einheiten pro Geschäftsjahr und richtet den Blick dabei vor allem auf eine eher ältere Käuferschaft wie etwa die neudeutsch genannten "Empty Nester".


40 Jahre Suzuki Swift


Rund 70 Prozent der e-Vitara-Kundschaft dürfte laut Prognose aus dem eigenen Bestand kommen. Der Fokus bleibt zwar auf Privatkunden, doch Suzuki sieht ausdrücklich auch Chancen im gewerblichen Bereich.

Suzuki eVitara gefällt auf erster Tour

Nach einer ersten Ausfahrt (ein ausführlicher Fahrbericht folgt) bleibt als Zwischenfazit: Das Warten hat sich gelohnt. Den kompakten Crossover gibt es wahlweise mit Frontantrieb oder Suzuki-typischem Allrad. Statt endloser Extras setzt Suzuki auf ein schlichtes Konzept ohne Einzeloptionen: drei Ausstattungslinien, zwei Batteriegrößen – und ein Preis, der selbst in Vollausstattung kaum über 40.000 Euro steigen soll.


Auto-Neuheiten 2026


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