Der Neuwagenmarkt in der Europäischen Union ist 2025 leicht gewachsen. Insgesamt wurden 10.822.831 Neuwagen zugelassen, 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit bleibt der Markt laut dem europäischen Herstellerverband ACEA weiterhin deutlich unter dem Niveau vor der Pandemie. Für den Dezember weist die Statistik EU-weit 963.319 Pkw-Neuzulassungen aus, was einem Plus von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht.
Größter Pkw-Einzelmarkt im Gesamtjahr 2025 war Deutschland mit knapp 2,86 Millionen Neuzulassungen (plus 1,4 Prozent). Dahinter folgten Frankreich mit 1,63 Millionen (minus 5,0 Prozent) und Italien mit 1,52 Millionen (minus 2,1 Prozent). Spanien stach unter den vier größten Märkten mit einem Plus von 12,9 Prozent auf 1,15 Millionen Pkw heraus.
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Beim Antriebsmix setzte sich der Wandel in Richtung E-Mobilität fort: Reine E-Autos kamen 2025 nach einem Zulassungsplus von 30 Prozent EU-weit auf 1,88 Millionen Neuzulassungen und einen Marktanteil von 17,4 Prozent (Vorjahr: 13,6 Prozent). Plug-in-Hybride erreichten 1,02 Millionen Neuzulassungen – ein Zuwachs um 33 Prozent. Ihr Marktanteil stieg auf 9,4 Prozent (Vorjahr: 7,2 Prozent).
Verbrenner verloren, stellen aber weiterhin knapp drei Viertel aller Neuzulassungen. Hinsichtlich der Verteilungen zwischen Benzinern, Diesel und Hybrid sind die ACEA-Zahlen nicht aussagekräftig, da der Verband Voll- und Mildhybride nicht trennt. Bei Letzteren handelt es sich um lediglich leicht elektrifizierte Verbrenner.
Im E-Auto-Markt trugen vor allem die großen Länder das Wachstum: In Deutschland legten die Zulassungen um 43,2 Prozent zu, in den Niederlanden um 18,1 Prozent, in Belgien um 12,6 Prozent und in Frankreich um 12,5 Prozent. Bei Plug-in-Hybriden meldet ACEA besonders starke Zuwächse in Spanien (plus 111,7 Prozent), Italien (plus 86,6 Prozent) und Deutschland (plus 62,3 Prozent).
Die Pkw-Bestseller in Europa 2025
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