Taktzeit 60 Sekunden
Mit den neuen Batteriesystemen aus Mlada Boleslav sollen Modelle mehrerer Marken des Volkswagen-Konzerns versorgt werden. Eine hohe Automatisierungsrate und der Einsatz von 131 Industrierobotern gewährleisten Skoda zufolge eine Taktzeit von nur 60 Sekunden pro Batteriesystem. An der Eröffnungsfeier nahmen der tschechische Regierungschef Andrej Babis und Industrieminister Karel Havlicek teil. Skoda fertigt seit September 2019 Hochvolt-Batteriesysteme. Die Tochtermarke gilt als wichtiges Zugpferd im zuletzt krisengeschüttelten Volkswagen-Konzern. Skoda lieferte im vorigen Jahr erstmals seit 2019 wieder mehr als eine Million Fahrzeuge aus. Davon war mehr als jedes fünfte ein E-Auto oder ein Plug-in-Hybrid. Der Autohersteller plant noch in diesem Jahr die Premiere des neuen vollelektrischen City-SUV Epiq sowie des Flaggschiffs Peaq mit bis zu sieben Sitzen. Im Dezember hatte die Konzernschwester Seat bereits ein Batteriesystem-Montagewerk in Martorell bei Barcelona eröffnet. Dort sollen Batteriesysteme für bis zu 300.000 Elektro-Kleinwagen wie den VW ID. Polo entstehen. Laut VW gilt hier innerhalb des Konzerns eine klare Arbeitsteilung: In Spanien entstehen die Batteriesysteme für die Kleinwagen mehrerer Konzernmarken, die dort in diesem Jahr in Serie gehen sollen, in Tschechien die für mittelgroße Fahrzeuge aufwärts. Auch der Skoda Epiq soll in Spanien gebaut werden.Skoda Epiq Erlkönig
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