Renault führt mit "Renative" eine neue Marke für nachhaltige Reparatur‑ und Wartungslösungen ein und will damit bislang getrennte Kreislaufwirtschaftsangebote unter einem einheitlichen Dach zusammenführen. Der Rollout soll ab 2026 schrittweise im deutschen Servicenetz erfolgen, wie der Importeur am Montag mitteilte. Ziel sei eine leichter verständliche Produktwelt, die Kunden sowohl finanziell entlasten als auch den Ressourcenverbrauch senken solle.

Im Fokus des Programms stehen wiederaufbereitete Originalteile, geprüfte und zertifizierte Komponenten für Elektrofahrzeuge sowie Premium‑Motoröle aus wiederaufbereiteten Basisölen. Nach Angaben von Renault sind diese Lösungen im Schnitt bis zu 30 Prozent günstiger als vergleichbare Neuteile – bei gleichzeitigem Anspruch auf Qualität, Sicherheit und Garantie. Bei vielen elektronischen Fahrzeugkomponenten sollen zudem Reparaturen statt Austausch möglich sein; dadurch seien bis zu 50 Prozent Ersparnis gegenüber neuen Bauteilen möglich.

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Auch bei Betriebsstoffen setzt Renault auf einen Nachhaltigkeitshebel: Motoröle aus wiederaufbereiteten Basisölen sollen volle Herstellerqualität liefern, aber mit geringerem Emissionsfußabdruck einhergehen – beim RN17 GTX 5W30‑Öl nennt das Unternehmen 15 Prozent weniger CO2‑Fußabdruck im Vergleich zur bisherigen Zusammensetzung.

"Mit renative machen wir nachhaltige Mobilität für unsere Kundinnen und Kunden konkret erlebbar: verständlich, wirtschaftlich und ohne Abstriche bei Qualität oder Sicherheit. Weniger zahlen und zugleich Ressourcen schonen; genau diesen Anspruch lösen wir mit renative unter einem klaren Markendach ein", erklärte Oliver Schieritz, Direktor Kundenservice und Aftersales der Renault Group Deutschland, laut der Mitteilung.


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