Als Hauptgrund für den jüngsten Anstieg nennt der ADAC den höheren Rohölpreis. Dieser stieg innerhalb einer Woche von rund 105 auf etwa 111 US-Dollar. Gleichzeitig geht der Automobilclub davon aus, dass die Energiesteuersenkung inzwischen mehrheitlich bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommt. Die Preise liegen demnach weiterhin unter dem Niveau des Vormonats.
Kritisch bewertet wird laut einer ADAC-Umfrage das sogenannte Österreich-Modell, bei dem Preiserhöhungen nur einmal täglich erlaubt sind. Nur rund ein Fünftel der Befragten sieht eine solche Regelung positiv, während bis zu 50 Prozent sie ablehnen. Viele Autofahrer richten ihr Tankverhalten inzwischen auf den Vormittag aus, um Preissprüngen zur Mittagszeit zuvorzukommen.
Der ADAC rät, Kraftstoffpreise zu vergleichen und nach Möglichkeit kurz vor Mittag zu tanken, da die Preise dann im Tagesverlauf häufig am niedrigsten sind.
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