Südkoreas führender Autohersteller Hyundai Motor meldete im zweiten Jahresquartal einen Einbruch seines Betriebsgewinns um 21 Prozent. Wie aus dem aktuellen Geschäftsbericht hervorgeht, erzielte das Unternehmen zwischen April und Juni einen operativen Gewinn von knapp 2,9 Billionen Won (etwa 1,73 Milliarden Euro). Im Vorjahreszeitraum waren es noch 3,6 Billionen Won. 

Insgesamt verkaufte Hyundai im vergangenen Quartal knapp eine Million Fahrzeuge – ein Rückgang von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Am stärksten brachen die Verkäufe auf dem chinesischen Markt ein, wo sie um 32,6 Prozent zurückgingen. Der weltweit größte Automarkt befindet sich derzeit in einer anhaltenden Konsolidierungsphase. Gründe dafür sind unter anderem die schwache Konjunktur sowie das Auslaufen von staatlichen Kaufsubventionen für Elektroautos.


Hyundai Ioniq V (2027)


Hyundai rechnet weiter mit hartem Wettbewerb 

Auch in Europa sanken die Verkäufe nach Stückzahlen um 7,2 Prozent. In den USA (plus 4,1 Prozent), Südamerika (plus 12,5 Prozent) und Indien (plus 7,4 Prozent) konnte Hyundai hingegen seine Verkäufe steigern. 

Neben US-Zöllen und steigenden Energiekosten setzt dem Autokonzern auch die Abwertung der südkoreanischen Währung Won zu. Hyundai rechnet auch für die kommenden Monate mit einer unsicheren wirtschaftlichen Lage und einem anhaltend hartem Wettbewerb in der Branche.

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