Ram ruft weltweit mehr als 1,5 Millionen Pick-ups des Typs 1500 wegen eines möglichen Fehlers an den Sicherheitsgurten in die Werkstätten. Wie das US-Online-Portal "caranddriver.com" berichtet, sind allein in den USA 1.271.294 Fahrzeuge der Modelljahre 2019 bis 2026 betroffen. Hinzu kommen 156.138 Fahrzeuge in Kanada sowie weitere 74.084 Fahrzeuge auf internationalen Märkten.
KBA-Angaben stehen noch aus
Die Rückrufunterlagen werden bei der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA eingereicht. Angaben zur Zahl der in Deutschland betroffenen Fahrzeuge beziehungsweise eine Veröffentlichung durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) liegen derzeit noch nicht vor.
Fehler an Sicherheitsgurt-Ankern
Grund für den Rückruf ist eine möglicherweise fehlerhafte Befestigung der Sicherheitsgurt-Anker an den mittleren und linken Sitzplätzen der zweiten Sitzreihe. Nach Angaben des Herstellers könnten die Befestigungspunkte während der Produktion nicht ordnungsgemäß mit der Karosseriestruktur verbunden worden sein.
Im Falle eines Unfalls könnte dadurch die Rückhaltewirkung der Sicherheitsgurte eingeschränkt sein. Das erhöht das Verletzungsrisiko für die Fondinsassen und führt dazu, dass die Fahrzeuge möglicherweise nicht den geltenden Sicherheitsvorschriften entsprechen.
Kostenlose Überprüfung in den Werkstätten
Betroffene Fahrzeughalter werden vom Hersteller angeschrieben und aufgefordert, einen Werkstatttermin zu vereinbaren. In den Betrieben prüfen die Techniker die Befestigung der Sicherheitsgurt-Anker in der zweiten Sitzreihe und befestigen diese bei Bedarf ordnungsgemäß an der Karosserie. Die Arbeiten erfolgen für die Kunden kostenlos.
RAM 1500 Hemi
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