Der Fahrzeughersteller Kia ruft weltweit 14.117 Fahrzeuge des Modells Niro zurück. Hintergrund ist eine möglicherweise eingeschränkte Überwachung der Hochvoltbatterie, wodurch sich laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) eine erhöhte Brandgefahr ergeben kann. In Deutschland sind 1.791 Fahrzeuge von der Maßnahme betroffen. Der Rückruf wird vom KBA überwacht.

Eckdaten zum Rückruf

Maßnahme

Als Abhilfemaßnahme aktualisieren die Vertragswerkstätten die Software des Batteriemanagementsystems (BMS). Sollte im Rahmen der Diagnose festgestellt werden, dass die Batterie betroffen ist, wird die komplette Batteriebaugruppe kostenfrei ersetzt.

Der Rückruf betrifft Fahrzeuge des Kia Niro, die im Zeitraum vom 19. Mai 2020 bis zum 18. März 2022 produziert wurden. Weltweit sind 14.117 Fahrzeuge betroffen, davon 1.791 in Deutschland. Dem KBA sind bislang keine Sach- oder Personenschäden im Zusammenhang mit dem Mangel bekannt geworden.

Dauer des Werkstattaufenthalts

Das KBA macht keine Angaben zur Dauer der Arbeiten. Die reine Aktualisierung der BMS-Software dürfte in der Regel vergleichsweise kurz ausfallen. Muss die Batteriebaugruppe ersetzt werden, ist jedoch mit einem deutlich längeren Werkstattaufenthalt zu rechnen.

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